Franz Karmasin

mini|hochkant|Franz Karmasin, 1941 Franz Karmasin (* 2. September 1901 in Olmütz, Mähren; † 25. Juni 1970 in Steinebach am Wörthsee) war ein Politiker der deutschen Volksgruppe in der Tschechoslowakei, nach deren Zerschlagung nationalsozialistischer Funktionär im Slowakischen Staat und später Vertriebenenfunktionär in der Bundesrepublik Deutschland.

Ab 1935 war Karmasin Abgeordneter der deutschen Minderheit in der tschechoslowakischen Nationalversammlung und Führer der mit der Sudetendeutschen Partei verbundenen Karpatendeutschen Partei (KdP) bzw. ab 1938 deren Nachfolgeorganisation Deutsche Partei. Von 1938 bis Ende des Zweiten Weltkrieges war er Staatssekretär für die Angelegenheiten der deutschen Volksgruppe in der slowakischen Regierung unter Jozef Tiso und zugleich nationalsozialistischer Volksgruppenführer der Deutschen in der Slowakei. Karmasin trieb die Verfolgung und Vernichtung der slowakischen Juden voran. In der SA hatte er zuletzt den Rang eines Gruppenführers, in der Waffen-SS war er Sturmbannführer. Nach 1945 wurde er Funktionär der Sudetendeutschen Landsmannschaft und ab 1959 Geschäftsführer des rechtsextremen Witikobundes. Veröffentlicht in Wikipedia
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    Veröffentlicht 1941
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    Buch